Es geht nicht nur um Produkte oder Leistungen, sondern um den tatsächlichen Mehrwert, etwa Zeitersparnis, Sicherheit oder Inspiration. Dadurch vermittelt man der Zielgruppe, welche Vorteile sie erwarten können und warum sich eine Marke im Vergleich zu anderen lohnt.
1. Feature: Ein Designprozess, der Künstliche Intelligenz nutzt.
2. Benefit: Ergebnisse entstehen schneller und präziser.
3. Value: Kunden gewinnen Vertrauen in Effizienz und Zukunftsfähigkeit.
So wird aus einer reinen Eigenschaft (Feature) ein konkreter Vorteil (Benefit) und schließlich ein emotionaler Wert (Value), der die Marke unterscheidbar macht.
Ein klar formulierter Markennutzen entsteht immer dort, wo ein tatsächliches Problem gelöst oder ein Wunsch der Zielgruppe erfüllt wird. Entscheidend ist, dass der Nutzen nicht abstrakt bleibt, sondern konkret zeigt, wie sich der Alltag der Kundinnen und Kunden verbessert.
Viele Unternehmen werben mit ihren Tools und den darin enthaltenen Funktionen. Für die Zielgruppe wird es aber erst relevant, wenn klar wird, was diese Funktionen bewirken. Eine Funktion zur automatisierten Erstellung von Reportings ist noch kein Nutzen. Der Nutzen lautet: Teams sparen wöchentlich 2–3 Stunden bei der Auswertung und treffen dadurch schneller bessere Entscheidungen.
Nicht das Layout oder der Prozess überzeugt, sondern das Ergebnis: Marken wirken konsistenter, dadurch steigt die Wiedererkennung, und der Vertrieb kann seine Botschaften einfacher vermitteln.
Diese Beispiele zeigen: Je klarer der Mehrwert benannt wird, desto stärker verankert sich die Marke auch im Kopf der Zielgruppe. Weil man sofort versteht, warum sich eine Zusammenarbeit lohnt.
Die Value Proposition verbindet das Markenversprechen mit dem konkreten Nutzen für die Zielgruppe. Während das Markenversprechen eher die Haltung und den Anspruch einer Marke beschreibt, beantwortet die Value Proposition die praktische Frage: Was habe ich davon?
Im Gesamtprozess der Markenpositionierung nimmt sie damit eine klärende Rolle ein.
Die Value Proposition übersetzt all das in einen greifbaren, messbaren Vorteil. Sie zeigt, was die Zielgruppe tatsächlich gewinnt und schafft damit die Brücke zwischen Markenstrategie und operativer Umsetzung.
Ohne eine klare Value Proposition bleibt das Markenversprechen oft zu abstrakt. Mit ihr entsteht ein belastbares Fundament für Angebote, Kommunikation und spätere Touchpoints. Sie ist der Moment, in dem die Marke ihr Versprechen wirklich beweisen muss.
Eine überzeugende Value Proposition ist mehr als eine Marketingformel. Sie ist ein strategischer Prüfstein, der zeigt, ob eine Marke wirklich relevant ist. Wer den Mehrwert klar benennt, schafft Orientierung, hebt sich vom Wettbewerb ab und gibt der Zielgruppe einen nachvollziehbaren Grund, genau diese Marke zu wählen.
Dieser Artikel ist Teil 4 unserer fünfteiligen Serie zur Markenpositionierung. In der nächsten Woche folgt Schritt 5, die Markenessenz. Die Markenessenz fasst alles zuvor Erarbeitete in ein bis drei Begriffe. Sie steht für das, was die Marke im Kern ausmacht und wie sie wirken soll.
Falls du die ersten Schritte nachholen möchtest, findest du hier alle Artikel in der Übersicht:
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