Viele Märkte wirken heute wie ein großer Katalog austauschbarer Angebote. Dienstleistungen werden nebeneinander aufgelistet, doch für die Zielgruppe entsteht darauf kein greifbarerer Unterschied. Das gilt für Agenturen genauso wie für viele andere Branchen. Wenn alle dasselbe anbieten, entscheidet am Ende oft der Preis oder Zufall.
Genau hier macht ein Markenversprechen den Unterschied. Es zeigt deiner Zielgruppe, wofür du stehst und welchen Wert sie zuverlässig von dir bekommt. Bei UBD setzen wir zum Beispiel auf Transparenz. Wir versprechen nicht einfach gute Ergebnisse, sondern zeigen offen, wie wir arbeiten. Unsere systematische Herangehensweise sorgt für Orientierung und macht den Prozess planbar. Testimonials untermauern dieses Versprechen und geben ihm Glaubwürdigkeit.
Ein Markenversprechen wirkt nur dann, wenn es klar verständlich ist und Erwartungen verlässlich setzt. Drei Kriterien helfen dir dabei, diesen Kern sauber zu definieren:
Glaubwürdig: Die Marke muss das Versprechen realistisch einlösen können.
Relevant: Die Zielgruppe muss darin einen echten Wert erkennen.
Differenzierend: Es muss sich im Wettbewerb abheben.
Die folgenden Leitfragen helfen dir dabei, dein Markenversprechen sauber herauszuarbeiten:
Tipp: Das Formulieren eines Markenversprechens klingt oft einfacher, als es ist. Meist zeigt sich erst im Prozess, wie viel Präzision und Klarheit dieser Schritt wirklich erfordert.
Es ist die erste Formulierung, die nach außen wirkt. Nachdem du verstanden hast, wo deine Marke steht und wie sie sich anfühlen soll, verdichtet das Markenversprechen diese Erkenntnisse zu einer klaren Aussage. Es zeigt deiner Zielgruppe, welchen Wert sie von dir erwarten kann und worauf sie sich verlassen darf. Auf diese Weise entsteht eine Brücke zwischen rationaler Positionierung und emotionaler Wahrnehmung.
Das Markenversprechen schafft eine Brücke zwischen dem, was innen gelebt und nach außen kommuniziert wird. Wofür die Marke steht und wie sie wahrgenommen werden möchte. Von diesem Moment an wird die Marke nicht nur intern verstanden, sondern auch für Zielgruppen greifbar.
Gleichzeitig bildet es die Grundlage für die nächsten Schritte. Die Value Proposition schärft später den konkreten Nutzen, aber ohne ein klares Versprechen fehlt ihr die Richtung. Das Markenversprechen sorgt dafür, dass dieser Nutzen nicht zu einer bloßen Aufzählung wird, sondern Teil einer stimmigen Positionierung.
Dieser Artikel ist Teil 3 unserer fünfteiligen Serie zur Markenpositionierung. In der nächsten Woche folgt Schritt 4, die Value Proposition. Dort zeigen wir, wie du den Nutzen deiner Marke für deine Zielgruppe greifbar machst. Dabei geht es nicht nur um Produkte oder Leistungen, sondern um den tatsächlichen Mehrwert.
Lies hier Teil 1 über das Positionierungskreuz und Teil 2 über die Markenpersönlichkeit, falls du die ersten Schritte noch nachholen möchtest.
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